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Die Entdeckung von Met
Verfahren zur Herstellung von Wein waren in Ägypten und Vorderasien
bereits um 3500 v. Chr. bekannt, Metgewinnung hat eine etwas ältere
Tradition. Der Honig wurde jedoch nicht nur gegessen, sondern auch als
Konservierungsmittel von leicht verderblichen Nahrungsmitteln gebraucht.
Oft hatte man Honig mit einem hohen Wassergehalt verwendet oder an einem
feuchten Ort gelagert. Es war nur eine Frage der Zeit, bis Met entdeckt
wurde, da die Gärung von Honig bei genügend hoher Feuchtigkeit
automatisch einsetzt.
Geschichte bis heute
Seit ältester Zeit stellten die Menschen, die über ausreichend Honig
verfügten, Met her. Die spontane Verwandlung von Honigwasser in ein
viel geschmackvolleres Getränk mit der berauschenden Wirkung des
Alkohols machten den Met in der nordischen Mythologie zum Trank und
Geschenk der Asen (Götter). Der Honigwein wurde nicht nur auf Feiern
in großen Mengen getrunken, sondern diente als Trank der Götter in
kultischen Handlungen. Durch den kultischen Status war der ausschweifende
Genuss von Met denn auch gleichzeitig Götteropfer. Die Edda enthält
detaillierte Beschreibungen von regelrechten Saufgelagen und den Folgen
am nächsten Tag – die Gelage waren wegen des Hintergrundes aber eben
nicht nur „Besäufnisse“, sondern auch Opferhandlungen.
(Qelle teilweise Wikipedia)
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