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Rufhörner - selbst bauen III

4. Einen Multidremel oder Schleifpapier
Am besten funktioniert die Herstellung des Mundstückes mit einem
Multidremel oder jedem ähnlichen Werkzeug. Für den Fall, dass sie
solch ein Werkzeug nicht besitzen oder ausleihen können, reicht
natürlich auch Schleifpapier. Letzteres wird lediglich etwas mehr
Zeit beanspruchen.
Mit dem konischen Aufsatz des Dremels können sie die Bohröffnung nun
fast bis an den Rand öffnen.
Gleiches gilt für diejenigen, die mit Schleifpapier arbeiten.
Es sei Ihrem Geschmack überlassen, ob sie die Form des Mundstückes
konisch herstellen, wie bei einer Trompete oder, ob sie es gerade
durchlaufen lassen, wie bei einem Rohr. Beide Varianten funktionieren
hinterher sehr gut.
Bei der Arbeit mit dem Dremel sollten sie darauf achten, dass sie ihr
Handgelenk leicht rotieren lassen, damit der Schleifkopf nicht
dauerhaft an der selben Stelle des Horns arbeitet. Dort würde es sonst
überhitzen und zu brennen anfangen.
Das Mundstück sollte so groß sein, dass Ihre Lippen am Mundstück
und großräumig schwingen können. Je langsamer die Schwingung der
Lippen, desto tiefer wird der Ton sein, je größer die vibrierende
Lippenfläche ist, desto stärker wird der Luftstrom und damit steigt
auch die Lautstärke des erzeugten  Tons. Je gleichmäßiger die Lippen
schwingen können, des gleichmäßiger und sauberer wird hinterher
der Ton werden.

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